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Deckenpfronn

Interessante Gebäude / Museen

 

Evangelische Nikolauskirche

Wohl vor 1075 erbaut, 1818 bis auf den Turm neu aufgebaut, am 21. April 1945 weitgehend zerstört und 1948 vollends gesprengt. Wiederaufbau der heutigen Kirche und Einweihung im Jahre 1953.Es ist eine schlichte Dorfkirche mit einer schönen Glasrosette im Chor.Bemerkenswert sind die beiden Schlusssteine der frühgotischen Vorgängerkirche, die in den Trümmern des Brandes von 1945 unversehrt geborgen werden konnten, jahrelang in der Sakristei aufbewahrt wurden und zum 50-jährigen Jubiläum der neuen Kirche im Jahre 2003 im Chorraum der Nikolauskirche sichtbar gemacht worden sind. Die Schlusssteine zeigen einen Christuskopf und das „Agnus dei“.

Wenden Sie sich, sollte die Kirche geschlossen sein, an das Evangelische Pfarramt.

Adresse: Schulstraße 17, 75392 Deckenpfronn

 

Bürgerhaus Zehntscheuer

Außenansicht der Zehntscheuer:

Außenansicht der Zehntscheuer

Denkmalgeschütztes Gebäude, erbaut 1807 mit freitragendem Dachstuhl und dem in Deckenpfronn einzig vorhandenen doppelten Kreuzgebälk. Bis 1850 zur Ablieferung der Zehntabgabe genutzt, 1980 Kauf durch die Gemeinde, ab 1984 Umbau unter Belassung des Scheunenstils und seit 1987 Bürgerhaus.

In den beiden oberen Dachgeschossen der Zehntscheuer ist in 3 Schritten 1987, 1990 und 1992 auf einer Ausstellungsfläche von 140 qm das Dorfmuseum Deckenpfronn entstanden.

Öffnungszeiten des Dorfmuseums:

Jeden 4. Sonntag im Monat, von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Sonderführungen sind auf Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung Deckenpfronn möglich.

Adresse:

Herrenberger Straße 23
75392 Deckenpfronn

 

Museum "Heiß - Kalt"

Das Museum „Heiß-Kalt“ hat seinen Ursprung in der Erkenntnis, dass das einst so prägende Bauerntum mit seiner anerkannten Viehzucht nicht mehr wirksam ist und deshalb das für das dörfliche Leben viele Jahrhunderte lang prägende Element nicht dem Vergessen überlassen werden darf. Ähnlich ist es mit der sehr vielfältigen handwerklichen Tradition Deckenpfronns, die mit der Erfindung des Dongus’schen Leimofens um das Jahr 1920 einen überregional beachteten Meilenstein erreichte. Die Wärme der Heizung und die Kälte der Kühlaggregate sind bestimmend geworden für das Deckenpfronner Handwerk in den Familien Dongus.  Der Besucher betritt eine imaginäre Welt, die einer vergangenen Wirklichkeit entspricht .Viele Maschinen und Geräte können im Museum in Gang gesetzt werden, Kinderpuppen drehen sich im Kreise – digitale Inszenierungen und Hörstationen machen dieses Museum zusätzlich sehr lebendig.

Öffnungszeiten:

Es ist von April bis Oktober an jedem 4. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten werden rechtzeitig im Deckenpfronner Wochenblatt bekanntgegeben. Sonderführungen sind möglich und können mit dem Vorsitzenden der Kulturwerkstatt vereinbart werden.

Adresse:

Berghütte 9

75392 Deckenpfronn

 

Rekonstruktion des alten Dorfes

Zum 60. Jahrestag der Zerstörung des Ortes wurde am 21. April 2005  die im Maßstab 1: 40 angefertigte Rekonstruktion des alten Dorfes am Standort des ehemaligen Schlößle eingeweiht. Die Grundrisse der erhalten gebliebenen und zerstörten Gebäude sind dort in Tonplatten zu sehen. 

Der Besucher kann einen Gang durch die alte Lange Gasse und die Hauptstrasse machen und die Namen der  Hauseigentümer und evtl. seinen Beinamen sowie die Gebäudenummer nachlesen. Die Kirche erhebt sich als Modell in der Zerstörungsform, die Rundbogenfenster und der Steinturm sind noch zu sehen.

 

Wandern

 

Historischer Rundgang durch das Dorf

Beginnend am „Tor zum alten Dorf“ direkt am Rathaus in Dorfesmitte beginnt der mit Informationstafeln ausgestattete Historische Rundgang. Er führt zu 17 Stationen des alten Dorfes, wie es vor dem Brand des Jahres 1945 ausgesehen hat. Zu diesem Rundgang gibt es ein Begleitheft mit ausführlichen Texten, erhältlich bei der Gemeindeverwaltung Deckenpfronn.

 

Naturschutzgebiet Egelsee

Eigentlich dürfte es auf der Hochfläche des Gäus keinen See geben, weil das Karstgebiet wasserdurchlässig ist. Das Egelseegebiet mit dem einstigen Militär- und heutigen Segelflugplatz jedoch hat in einer Tiefe von ca. 2 m eine wasserundurchlässige Lettenkohlenschicht. Wo heute der mit Pappeln umsäumte kleine Egelsee als Naturschutzgebiet liegt, ist früher der Lehm ausgegraben und zum Hausbau verwendet worden. So ergab sich eine Vertiefung im Erdreich mit der Folge, dass das auf der Lettenkohleschicht führende Oberflächenwasser an dieser Stelle austritt und den See mit Wasser versorgt. Der Wasserspiegel ist dadurch von der Ergiebigkeit der Regenfälle abhängig.

Im Frühsommer blühen am Ufer des Egelsees die gelbe Schwertlilie und Seerosen. Es empfiehlt sich eine Wanderung vom Rathaus Deckenpfronn nach Süden bis zum Egelsee, über den befestigten Weg zum Rand des Oberen Waldes und über die sogenannte Schillerlinde und das Gewerbegebiet zurück zum Ort. Von hier genießen Sie einen herrlichen Blick auf den nördlichen Schwarzwald wie auf die mittlere Schwäbische Alb.

 

Gedenk- und Aussichtsplatz "Heiliges Kreuz"

Das Gewann „Heiliges Kreuz“ deutet auf  die Existenz eines mittelalterlichen Bildstockes hin. Dort verläuft die alte Römerstraße von Rottenburg nach Pforzheim, die in diesem Bereich als Hohlweg bestand, aber in jüngerer Zeit aufgefüllt wurde. Eine leichte Mulde in der Landschaft lässt aber noch gut die frühere Römerstraße erkennen. Auf ihr hatte an einem Julitag des Jahres 1253 Graf Burkhardt von Hohenberg  einen Ausritt unternommen und war wohl auf dem Heimweg zum Schloß Wildberg, als ihn unter einem Baum der Blitz tödlich traf. Der Graf war der Vater der Gattin von Kaiser Rudolf I. von Habsburg, die als Urmutter des Habsburger Geschlechtes gilt. Die Grablege des Grafen befindet sich in der Klosterkirche Kirchberg bei Sulz am Neckar. Durch die Initiative des Landeshistorikers Dr.Gerhard Raff wurde zum 750. Todestag von Graf Burkhardt an der mutmaßliche Todesstelle ein Gedenkkreuz aus Granit mit Inschrift aufgestellt. Bildhauer Markus Wolf hat es hergestellt. Die Bürgerschaft hat weitgehend die Kosten getragen. Das Gedenkkreuz  ist inzwischen zu einem gesuchten Gedenk- und Aussichtsplatz geworden.

Es ist vom Parkplatz am Egelsee in wenigen Minuten zu erreichen.

 

Deckenpfronner Sinnespfad

Der im Juli 2009 eingeweihte Sinnespfad Deckenpfronn mit Barfußpfad, Summstein, Klangstäben, Pfeifenorgel, anderen Stationen sowie Duftbetten ist eingebettet in ein Obstbaummuseum mit ca. 70  traditionellen heimischen Apfel- und Birnensorten. In der Mitte befindet sich  um einen Lindenbaum eine Ruhezone, dahinter erstreckt sich ein Halbtrockenrasen und erschließt sich ein herrlicher Blick auf Deckenpfronn.

Der Sinnespfad liegt unmittelbar an der Einmündung der Gärtringer Straße in die Kreisstraße Gärtringen - Calw ca. 800 m östlich der bebauten Ortslage.

Segelfluggelände Deckenpfronn-Egelsee (Segelflug, Motorflug)

 

Das Fluggelände Deckenpfronn Egelsee liegt an der B295 zwischen Herrenberg und Calw am Rande des Schwarzwald. Seit 1973 wird das Fluggelände betrieben.

Hier fliegen Segelflugzeuge sowie Motorflugzeuge des Flugsportverein Sindelfingen e.V. Jugendliche, Passagiere und Interessierte sind gerne gesehen - es gibt die Möglichkeit zu Rundflügen oder einfach einmal zuzusehen.

Auf der 950m langen Graspiste wird F-Schlepp und Windenstart betrieben, für lokal registrierte, umweltfreundliche Motorsegler und ein Motorflugzeug (Robin DR 400) ist auch Eigenstart möglich. Die Lage des Fluggeländes ist  ideal für Rundflüge über Schwarzwald, Schwäbische Alb und Odenwald oder für längere Reiseflüge zu unseren Nachbarn in Frankreich, in der Schweiz oder in Österreich.

Die Gaststätte ist von April bis Oktober am Wochenende bewirtet!

Adresse:

Segelfluggelände Deckenpfronn-Egelsee

75392 Deckenpfronn

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